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Neues Druckluftsystem mit Wärmerückgewinnung von Atlas Copco für Leoni Studer AG
Einsparung von 60'000 Liter Heizöl pro Jahr

Leoni Studer AG, Produktionsstandort Däniken
LEONI Studer AG
gehört zur weltweit tätigen LEONI-Gruppe.
Am Produktionsstandort in Däniken SO sind rund 330 Mitarbeitende beschäftigt. Davon arbeiten rund 200 in der Produktion. Das Unternehmen produziert und vertreibt
hochwertige Kabel und Systemlösungen mit zugehörigen Dienstleistungen für den Industrie-, Energie-, und Infrastrukturbereich sowie für weitere Industrien.
Am Standort in Däniken benötigen etwa 70% der Anlagen Druckluft.
Diese findet zahlreiche Anwendungen: So wird sie unter anderem für den Antrieb von Ventilsystemen, den Transport von sehr schweren Kabelspulen mittels Luftkissen und den Antrieb von unterschiedlichen Maschinen, die schneiden, kleben, Teile greifen oder sie einpacken, genutzt. Daher ist ein absolut
effizientes und zuverlässiges Druckluftsystem
für den gesamten Produktionsprozess unabdingbar. Roger Brunner, Leiter Unterhalt am Standort in Däniken erklärt: «Wenn eine Maschine während der Produktion eines Kabels aufgrund eines Ausfalls des Druckluftsystems zum Stillstand kommt, ist das Kabel unbrauchbar. So kann man schnell zwischen 20'000 und 30'000 Franken auf einmal verlieren.»
Noch vor kurzem benutzte man bei Leoni Studer ein System, das auf drei Kompressoren der Produktlinie GA mit Antriebsleistungen von 75, 90 und 110 kW aufbaute. Aufgrund der geplanten Produktionssteigerung am Standort Däniken mussten neue Produktionsmaschinen beschafft werden. Da sich der Ersatz eines Kompressors abzeichnete, richteten die Führungsverantwortlichen der Firma Leoni Studer ihr Augenmerk auf die Zukunft und die Kontrolle des Energieverbrauchs. Auf den Rat ihres Partners Atlas Copco hin liessen sie in einem ersten Schritt eine komplette Analyse ihres Druckluftsystems durchführen. Die Ergebnisse zeigten, dass der Energieverbrauch zur Erzeugung der Druckluft am Standort Däniken mit über 3500 kWh pro Tag sehr hoch war. Durch die webbasierte Visualisierung konnten die Experten von Atlas Copco die Optimierungspotenziale ermitteln und die grossen Einsparungen belegen, welche durch die Investition in eine neue Anlage realisiert werden.

Neues energiesparendes Druckluftsystem mit Air Optimizer ES130
In einer engen Zusammenarbeit der Projektverantwortlichen von Leoni Studer und Atlas Copco wurde eine tragfähige Gesamtlösung sowohl für die Zukunft des Unternehmens als auch für die Umwelt erarbeitet. Sie entschieden, die beiden alten Kompressorenmodelle GA 90 und 75 durch
zwei drehzahlgeregelte GA 160 VSD mit Wärmerückgewinnung und einem Druckluft-Management-System ES 130
auszustatten. Die zurück gewonnene Wärme soll ein neues Heizungssystem für den gesamten Standort Däniken speisen. Diese Investition zahlt sich für das Unternehmen auf der ganzen Linie aus: Mit der Wärmerückführung ins Heizsystem wird Leoni Studer rund
60'000 Liter Heizöl pro Jahr einsparen
! Mit dem Einsatz der neuen Kompressoren und nach der Behebung der Leckstellen dürften sich die
Stromeinsparungen monatlich auf 3‘000 CHF
belaufen – Mit diesen neuen Kompressoren kann Leoni Studer einen
Energierückgewinnungsanteil von bis zu 70%
erwarten.
Helfen Sie mit, CO2-Emissionen zu reduzieren
Die Lösung ist einfach:
Ein Wärmetauscher stellt den Kunden von Atlas Copco die im Kompressionsprozess entstehende Wärmeenergie zur Verfügung, die für Prozesse oder zur Wassererhitzung zu Heiz- oder Sanitärzwecken
benutzt werden kann
. Dieser Ansatz ist nicht neu, aber Atlas Copco hat das vorhandene Potenzial konstant weiterentwickelt und konnte dadurch zukunftsweisende Lösungen von grossem Wert auf den Markt bringen. In vielen Fällen beträgt der Anteil zurück gewonnener Energie bis zu 90%, wenn sie sorgfältig verwendet wird. Dank der Rückgewinnung im Produktionsprozess sind die Unternehmen weniger abhängig vom Gebrauch von fossilen Brennstoffen. Zusätzlich reduzieren sich die Betriebskosten für die dazugehörenden Infrastrukturen (Öfen, Brenner, Leitungen, Erhitzer). Gleichzeitig verbessert sie dadurch ihre CO2-Bilanz und trägt den immer strenger werdenden Umweltrichtlinien Rechnung.
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