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Sekundärzerkleinerung übergoßer Gesteinsblöcke
Wenn gesprengtes Gestein zu groß für die Ladeausrüstung oder den Brecher ist, muss es nachzerkleinert werden.

Auch bei fortschrittlichsten Sprengtechnologien ist es unvermeidlich, dass überdimensionale Felsblöcke entstehen, welche möglichst wirtschaftlich gebrochen werden müssen.
Mit den Hydraulikhämmern von Atlas Copco können Felsbrocken im Haufwerk oder Nachbrecher verkleinert werden. Durch Montage des Hydraulikhammers auf einem mobilen Trägergerät entsteht eine flexible Einheit, die an verschiedenen Stellen im Steinbruch eingesetzt werden kann.
Die Brechleistung variiert je nach Bediener. Je erfahrener der Bediener ist, desto höher ist die erzielte Produktivität.
Das Diagramm zeigt Richtlinienwerte, die beim Einsatz von Hydraulikhämmern zur Sekundärzerkleinerung erreicht werden können.
Die Eigenschaften des Gesteins – spröde oder hart – wirken sich stark auf die Zerkleinerungsleistung aus. Spröde Gesteinsarten lassen sich einfacher durch den Hydraulikhammer brechen als harte Gesteinsarten. Für die meisten Anwendungen in der Sekundärzerkleinerung sind Stumpfeisen am effektivsten. In der Tabelle sehen Sie Beispiele für Gesteinsarten.
| Leistung bei Sekundärzerkleinerung | Beispiele für Gesteinsarten |
|---|---|
| Hoch | Muschelkalk, Sandstein, Schiefer, Gneis, Marmor |
| Durchschnitt | Kalkstein, Dolomit, Grauwacke |
| Niedrig | Lava, Porphyr, Basalt, Granit |
Die Zahlen basieren auf Leistungen, in im praktischen Einsatz erreicht wurden.
Weitere Informationen zu Hydraulik-Aufbrechhämmern in Bergbauanwendungen finden Sie beim Atlas Copco Druckservice unter der Referenznummer 3390 0513 01