Atlas Copco bringt 6thSense auf den Markt, den digitalen Pfad für die gesamte Systemintegration in Bergbau, Steinbruch und Tunnelvortrieb.

18. Oktober 2017

Automatisierung und Digitalisierung sind die Zukunft des Bergbaus. Aber Automatisierung besteht nicht nur aus ferngesteuerten Maschinen. Atlas Copco bietet intelligente und vernetzte Produkte, und mit dem neuen Konzept 6thSense gelingt dem Unternehmen ein Quantensprung hin zur Vernetzung aller Systeme. „Wir haben nun einen großen Schritt auf dem digitalen Pfad zur Integration der Systeme im Bergbau, in Steinbrüchen und im Tunnelvortrieb gemacht. Mit 6thSense können Sie Ihren Betrieb auf eine völlig neue Art und Weise verbessern“, so Olav Kvist, Vice President Mining Technology.

Stellen Sie sich vor, Ihr gesamter Betrieb funktioniert in perfekter Harmonie, in der alle Systeme verbunden sind. Wie ein riesiger Fischschwarm, in dem alle notwendigen Informationen in Echtzeit untereinander kommuniziert und ausgetauscht werden, und der sich ohne Kollision wie ein einziger synchronisierter Organismus bewegt. Mit 6th Sense wird das möglich.

Höhere Sicherheit, Berechenbarkeit und Produktivität „Bei 6th Sense“, erklärt Olav Kvist, „geht es um Interoperabilität, fortschrittliche Datenanalysen und einen Arbeitsprozess, bei dem wir unseren Kunden helfen, die richtigen Schritte hin zu verbesserten Betriebsabläufen zu machen. Jeder kleine Schritt resultiert in klaren Vorteile durch 6th Sense: mehr Sicherheit, mehr Kalkulierbarkeit und mehr Produktivität.“ Ein starkes Team Mit 6th Sense integriert Atlas Copco die Maschinen, Dienstleistungen und Automatisierung mit erweiterten Analyse- und Managementsystemen. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert Atlas Copco sowohl intern als auch in die Teambildung mit externen Partnern. Kvist fährt fort, „Wir sind dabei nicht allein. Wir entwickeln Kooperationen und wichtige Partnerschaften mit einigen Unternehmen, die sich durch herausragende Leistungen und Fähigkeiten auszeichnen.“

Heute verkündet Atlas Copco Partnerschaften und Kooperationen mit Mobilaris MCE, Dassault Systèmes und IBM. Durch diesen Blick auf Automatisierung als Ökosystem wird Atlas Copco auch weiterhin ein langfristiger Partner für seine Kunden auf ihrem Weg zu mehr Sicherheit, Berechenbarkeit und Produktivität sein.

Der digitale Pfad mit 6th Sense Kunden befinden sich derzeit auf verschiedenen Produktivitätsebenen und suchen kontinuierlich nach neuen Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Betriebsabläufe. Dies ist der Punkt, an dem Atlas Copco mit dem digitalen Pfad 6th Sense als Schlüsseltechnologie präsent ist, um Kunden in die Lage zu versetzen, spezifische Anforderungen zu erfüllen. Joe Farrugia, Vice President Global Technology Operations, erklärt, „Der Schlüssel dabei ist, dass die meisten signifikante Entwicklungsschritte mit ihrem vorhandenen Fuhrpark realisieren können.“ 6th Sense kann auf vier Ebenen definiert werden: Maschinenfunktion, Maschinenautonomie, Prozessautonomie und Systemintegration. Kurz gesagt, die Ebenen können wie folgt beschrieben werden. Maschinenfunktion Die erste Stufe – Maschinenfunktion – ist eine Bedienerunterstützung durch automatisierte Funktionen. Überwachungssysteme ermöglichen den einfachen Zugang und übernehmen die Datenerfassung, während Steuersysteme bedienerunterstützende Funktionalität liefern und so den Wert der verwendeten Maschine verbessern. Maschinenautonomie Bei der nächsten Stufe – Maschinenautonomie – geht es um die Automatisierung einer kompletten Maschine und der Fernbedienung einer oder mehrerer Maschinen gleichzeitig. Sie optimieren die gesamte Kapazität Ihrer Maschinen, indem Sie die normalen Zeitpläne für das Personal nicht neu anpassen müssen. Darüber hinaus bedeutet autonomer Betrieb, dass die Maschine konstant entsprechend ihren Spezifikationen läuft, was zur Verbesserung der Lebensdauer und Reduzierung von Verschleiß durch den manuellen Betrieb beiträgt. Automatisierung eines kompletten Prozesses Die dritte Stufe – Prozessautonomie – liegt vor, wenn Maschinen für den Arbeitsprozess immer stärker miteinander verbunden werden. Das ist die Automatisierung eines kompletten Prozesses mit einem gemischten Fuhrpark, bei dem die Maschinen untereinander kommunizieren, wobei Echtzeit-Positionierung in die Planungs- und Entscheidungsfindungssysteme integriert ist, wie z. B. bei der vollständigen Interoperabilität in einem Bohr- und Sprengzyklusprozess. Interoperabilität gesamter Systeme Die letzte und höchste Stufe – Systemintegration – ist die vollständige Integration von Prozessen und Systemen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Dies umfasst fortschrittliche Analysen, Verkehrsmanagement, die gesamte Vermögensverwaltung und das Management der gesamten Operation.


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