Anwenderbericht Webasto Automobilzulieferer

Neues Druckluftkonzept spart Energie bei Fertigung von Autodächern - Blick aufs Ganze rechnet sich: 60 000 Euro gespart

Um rund 60 000 Euro niedriger fällt nach einem Kapazitätsausbau der Webasto AG im Werk Schierling die Energierechnung für die Drucklufterzeugung aus – obwohl der Verbrauch von 12 000 m³ auf 23 000 m³ pro Tag stieg. Im Zuge eines Hallenneubaus installierte das Unternehmen drei neue, ölfrei verdichtende Kompressoren von Atlas Copco, davon zwei mit Drehzahlregelung. Benötigt wird die Druckluft für zahlreiche Druckluftwerkzeuge sowie die pneumatisch angetriebenen Montage strecken. Weitere 6000 Euro jährlich spart das Unternehmen bei den Wartungskosten, was neben der heute geringeren Anzahl benötigter Kompressoren auch auf die Ölfreiheit der Anlagen zurückzuführen ist. „Die Luft in unserer neuen Halle muss frei von Öl und Silikon sein“, erläutert Werner Czech, zuständig für die zentralen Werksdienste. „Wir fertigen hier unter anderem das Polycarbonat-Dach des Smart Fortwo, das beschichtet werden muss, um kratzfest zu sein.“ Aufgrund der geforderten Ölfreiheit und dem Wunsch nach mehr Energieeffizienz orderte man bei Atlas Copco zunächst einen drehzahlgeregelten, ölfrei verdichtenden Schraubenkompressor vom Typ ZR 90 VSD. „Um die Druckluftversorgung redundant auszulegen, sollte ein zweiter Kompressor hinzukommen“, berichtet Werner Czech. „Dann habe ich mir aber die Frage gestellt, ob sich nicht auch die Versorgung der älteren Werkshalle optimieren lässt.“


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