Kraftwerk Ibbenbüren senkt seinen Energiebedarf um 18 %

Das Kraftwerk Ibbenbüren senkte seinen Energiebedarf um 18 % und kann sich dank ölfreier Zentrifugalgebläse der Baureihe ZB VSD auf einen optimalen Luftstrom verlassen. Der Grund für dieses Ergebnis sind die 3 Zentrifugalgebläse der Baureihe ZB VSD von Atlas Copco. Sie werden verwendet, um Oxidationsluft für die Rauchgasentschwefelungsanlage zu erzeugen.


Ölfreie Luft Intelligente Druckluftlösungen Klasse 0 Gebläse

Gebläse bieten sowohl Effizienz als auch Leistung

Die Turbo-Installation bringt nicht nur Energieeinsparungen von 18 %, sie sorgt auch noch für optimale Zuverlässigkeit. Die ölfreien Gebläse sind aufgrund ihres Dauermagnetmotors so gut wie wartungsfrei.

Bereitstellung der exakten Luftmenge

“Rauchgasentschwefelung ist ein komplizierter Vorgang. Die exakte Luftmenge spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die drehzahlgeregelten Gebläse der Baureihe ZB 130 VSD ermöglichen eine Energieeinsparung von 18 % im Vergleich zur alten Installation.”

Manfred Hollekamp, process specialist.

Das Unternehmen verbrennt Anthrazit, das gleich neben der Anlage abgebaut wird. Für die Entschwefelung aller entstehenden Rauchgase in den Absorbern mit zwei Kreisläufen muss RWE eine exakt dosierte Menge an Oxidationsluft hinzufügen. „Andernfalls klebt der Schwefel in der Installation zusammen und backt überall an“, erklärt Hollekamp. „Die genaue Dosierung der Luft spielt eine entscheidende Rolle.“ Die Reaktion könnte zu früh oder an falscher Stelle in der Installation beginnen. Mit den 3 Niederdruck-Turbokompressoren der Baureihe ZB 130 VSD hat RWE diesen Vorgang bestens im Griff. Die Maschinen verfügen alle über eine variable Drehzahlregelung, mit der der Volumenstrom exakt reguliert werden kann.

Gebläsepräzision und Steuerung

Kraftwerk Ibbenbüren

Das System wurde mit 3 ZB-Turbos für einen Volumenstrom von 13.680 m³/h ausgelegt, es sind jedoch nur 12.000 m³/h notwendig. Der erforderliche Druck für die Luft, die in die Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) hineingeblasen werden muss, beträgt laut RWE im Durchschnitt weniger als 1 bar. Hollekamp erklärt: „Das ist größtenteils vom Vorgang selbst abhängig. Heute laufen die Maschinen mit einem Druck von jeweils nur 0,6 bar.“ Die Kompressoren von Atlas Copco sorgen für ein stabiles Druckband während des Vorgangs, wodurch das System noch effizienter arbeitet. Der erforderliche Druck ist das Ergebnis des Gegendrucks der Leitungen und des statischen Gegendrucks der Flüssigkeitspumpe in den Absorbern der REA, wo die Luft über Spraylanzen eingesprüht wird. Die totale Kontrolle über Kompressoren ist RWE einen großen Teil seiner Investitionen wert. Auf dem aktuellen Energiemarkt bedeutet Kontrolle Flexibilität und Flexibilität verbessert wiederum die Profitabilität von Energieanlagen.

“Die Leistung der ZB-Turbos war tatsächlich 8 bis 9 Prozent höher, als von Atlas Copco versprochen.”

Uwe Jäkel, Berater für Installationsbeschaffung und Maschinenabteilung

Mathematisch bewiesene Gewinne

Ein Mathematiker des Unternehmens kam zu dem Ergebnis, dass die Maschinen von Atlas Copco basierend auf ihren Komponenten und auf ihrer Konstruktion weniger Energie verbrauchen als andere Maschinen, die in Betracht gezogen wurden. Das Ergebnis der Einsparung um 18 % beim Energiebedarf in der REA hat daher RWE überzeugt. Doch das war noch nicht alles. Uwe Jäkel erzählt: „Die Leistung der ZB-Turbos lag tatsächlich 8 bis 9 Prozent über dem, was Atlas Copco zusicherte. Das hat nicht nur wirtschaftliche Vorteile für uns, sondern leistet auch noch einen Beitrag für die Umwelt.“ Manfred Hollekamp sagt: „Am Ende des Tages verbraucht das Kraftwerk weniger Kohle pro produzierter Kilowattstunde.“