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Welche Rolle spielt die Druckluftversorgung
im Rahmen eines Energiemanagementsystems oder eines Energieaudits?

Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern müssen heute entweder ein Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001 (EnMS) etablieren oder ein Energieaudit nach DIN/EN 16247 durchführen. In Deutschland ist etwa die Hälfte dieser Unternehmen nach ISO 50001 zertifiziert. Aber auch für viele kleinere Unternehmen ist das Energieaudit ein interessantes Thema, denn Energie wird eine zunehmend teurere Ressource, die es einzusparen gilt. Parallel hilft das Audit dabei, sich als nachhaltiges Unternehmen zu präsentieren und so vom Wettbewerb abzusetzen. In vielen Unternehmen stehen die Themen Energiemanagement nach ISO 50001 und Energieaudit gemäß EN 16247 inzwischen auf der Tagesordnung. Der Bereich Druckluft spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, denn eine zeitgemäße, effiziente Druckluftversorgung  kann erheblich dazu beitragen, die gesteckten Energiesparziele zu erreichen.

Wo sind Energiemanagementsystem
und Energieaudit verpflichtend?

Seit Dezember 2015 sind alle Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern oder 50 Millionen Euro Umsatz dazu verpflichtet, ein Energieaudit gemäß DIN/EN 16247 durchzuführen oder ein Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001 zu etablieren. Mit letzterem verpflichtet sich das Unternehmen, im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Energieeinsparungen voranzutreiben. Jährlich sollen neue Einsparmöglichkeiten aufgedeckt und umgesetzt werden.

Bei einem Energieaudit wird ermittelt, in welchen Bereichen im Unternehmen wie viel Energie verbraucht wird. Dadurch lässt sich erkennen, an welchen Stellen Einsparpotenziale bestehen. Mindestens vier Jahre nach der Fertigstellung des Erstaudits, und turnusmäßig alle weiteren vier Jahre, muss das Energieaudit unter Inanspruchnahme qualifizierter und akkreditierter Energieauditoren wiederholt werden.

Mit beiden Systemen hat die Bundesregierung die Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen (CO2) im Visier. Und weil das ohne gewisse Anreize nicht zu schaffen ist, hat die Regierung das Energiemanagementsystem und das Audit zur Bedingung dafür gemacht, dass Unternehmen Steuerreduzierungen und andere Vergünstigungen in Anspruch nehmen können.

Sind Energiemanagement und Audit auch
für kleine und mittlere Unternehmen sinnvoll?

Die Vorgehensweisen eignen sich auch für kleine und mittlere Unternehmen. Dabei empfiehlt sich das Energieaudit für kleine oder Kleinstunternehmen. Beim Audit wird nur der Ist-Zustand, also die verbrauchte Energie für die unterschiedlichen Unternehmensbereiche, erfasst. In einer Lackiererei mit 100 Mitarbeitern, die vom Umsatz her noch als kleines bis mittleres Unternehmen („KMU“) gilt, würde sich bereits ein Energiemanagementsystem bezahlt machen. Denn erst, wenn man Energieverbräuche erkennt und wenn aufgeschlüsselt wird, wohin die Energie fließt, kann man über Einsparmöglichkeiten nachdenken. Diese könnten beispielsweise die Modernisierung der Beleuchtung sein, der Austausch von Pumpen und Motoren oder eben auch die Optimierung der Druckluftversorgung.

Wie viel Energie lässt sich mit Energiemanagement und Energieaudit einsparen?


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Bis zu 30 Prozent Einsparungen sind nach den Erfahrungen der Atlas-Copco-Experten realistisch, wenn das Energiemanagementsystem im Unternehmen „gelebt“ wird. Im Durchschnitt sind etwa 10 Prozent Einsparungen kurzfristig möglich, ohne dafür größere Investitionen zu tätigen. Diese Reduzierung kann durch ein verändertes Verhalten der Mitarbeiter, durch veränderte Einstellungen an den Anlagen und gegebenenfalls durch eine moderate Modifizierung von Prozessen erreicht werden. All diese Maßnahmen lassen sich relativ schnell umsetzen und wirken sich direkt positiv auf den Energieverbrauch aus.

Erfassung und Dokumentation der Energieverbrauchsprofile

Eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Etablierung eines Energiemanagementsystems im Unternehmen ist die systematische Erfassung und Dokumentation der Energieverbrauchsprofile aller Verbraucher. Dies ermöglicht die Analyse der energetischen Situation sowie die zielgerichtete Steuerung des Energieverbrauchs, um beispielsweise Lastspitzen zu vermeiden.

Für die Erfassung der Energiedaten im Bereich Druckluft und die Analyse der ermittelten Werte und Kennzahlen stellt Atlas Copco seinen Kunden die erforderliche Hard- und Software zur Verfügung. So können alle Informationen zur erzeugten Druckluft mit den übergeordneten Steuerungen des Herstellers erfasst und visualisiert werden . Vor allem der neue Optimizer 4.0  von Atlas Copco wurde diesbezüglich speziell auf die mit einem Energiemanagementsystem verbundenen Bedürfnisse abgestimmt.

Die Auswertung der erfassten Daten, ihre Dokumentation sowie die Erstellung aller notwendigen Berichte kann mit dem internetbasierten Datenüberwachungsservice Smartlink und der entsprechenden Software von Atlas Copco erfolgen. Wie ein Überwachungssystem wie Smartlink Ihnen dabei hilft, die Vorgaben eines Energiemanagementsystems umzusetzen, lesen Sie hier