Automobilunternehmen spart dank Optimizer 4.0 jährlich 58.000 €
Ein führendes Unternehmen der Automobilindustrie wandte sich an Atlas Copco, um seine separaten Druckluftnetze miteinander zu verbinden und die Möglichkeit einer Fernüberwachung zu prüfen.
Die Herausforderung
Der Kunde verfügt über 10 Kompressoren, die über mehrere Kompressorräume verteilt sind.
Da die Infrastruktur der Anlage aus zwei nicht verbundenen Druckluftnetzen und verschiedenen Steuerungen ohne zentrale Steuerung bestand, hatte der Kunde weder einen Überblick noch Einblick in die Energiekennzahlen. Darüber hinaus war das Druckband breiter als nötig eingestellt.
Die Lösung
Das Team von Atlas Copco besuchte den Standort und erkannte die Möglichkeit, die beiden separaten Luftnetze mit einer Optimizer 4.0-Zentralsteuerung als Hauptsteuerung zu verbinden.
Die Optimizer 4.0 verbindet beide Luftnetze, einschließlich Kompressoren und Trockner, über CAN/Ethernet und sorgt für einen stabilen Druck innerhalb eines engen Bandbreitenbereichs. Darüber hinaus wählt die Steuerung kontinuierlich die optimale Maschinenkombination aus, wodurch der Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen gesenkt werden.
- Mit der integrierten SMARTVIEW-Option hat der Kunde einen kontinuierlichen Einblick in den Energieverbrauch aller angeschlossenen Maschinen. Diese Option zeigt, wie viel (in %) eine Einheit auf Basis der Betriebsstunden beiträgt. Darüber hinaus kann der Kunde eine wöchentliche Übersicht seiner Energiekennzahlen für die ESG-Berichterstattung nutzen.
Das Ergebnis
Die Optimizer 4.0 verbesserte die Druckstabilität des Systems, was zu jährlichen Energieeinsparungen von 290.000 kWh und einer Kostenreduzierung von 58.000 € pro Jahr führte. So beträgt die Amortisationszeit für die Investition etwa ein Jahr. Darüber hinaus erzielt der Kunde eine CO2-Reduktion von 122 Tonnen pro Jahr.