Lebensmittel- und Getränkehersteller spart mit dem Optimizer 4.0 jährlich 28.000 Euro
Ein globaler Lebensmittel- und Getränkehersteller wandte sich an Atlas Copco, um die Möglichkeit zu prüfen, alle seine Kompressoren von einer übergeordneten Steuerung aus zu regeln.
Die Herausforderung
Im Kompressorraum des Kunden sind insgesamt fünf Kompressoren installiert: zwei Maschinen von Atlas Copco sowie drei Maschinen eines Mitbewerbers. Durch den Mischbetrieb unterschiedlicher Hersteller ist keine optimale, koordinierte Zusammenarbeit der Verdichter möglich. Dies führt zu einem ineffizienten Anlagenbetrieb und einem erhöhten Energieverbrauch.
Die Lösung
Das Team von Atlas Copco besuchte den Standort und installierte einen Datenlogger, um die Betriebsbedingungen der vorhandenen Kompressoren aufzuzeichnen. Auf Basis dieser Daten erstellte das Team eine Simulation, um die potenziellen Energieeinsparungen zu veranschaulichen. Alle Messergebnisse sowie ein Maßnahmenplan wurden in einem detaillierten AIRScan-Bericht zusammengefasst und anschließend mit dem Kunden geteilt.
Das Team installierte eine Optimizer 4.0 Steuerung, die automatisch die am besten geeigneten Verdichter für den Betrieb auswählt und dabei den aktuellen Luftbedarf berücksichtigt. Dadurch wird ein ineffizienter Energieverbrauch vermieden.
- Das Schnittstellenmodul ermöglicht es dem Kunden, auch die Maschinen des Mitbewerbers zu steuern und zu überwachen, und bietet dadurch einen vollständigen Überblick über den gesamten Kompressorraum
- Das Fernüberwachungssystem SMART VIEW beschleunigt die Betriebsprozesse, verschafft dem Team eine Echtzeitkontrolle über die Fabrik und ermöglicht eine schnellere Entscheidungsfindung.
Das Ergebnis
Dank dem Optimizer 4.0 profitiert der Kunde nun von einer Steuerung, die sowohl die eigenen Kompressoren von Atlas Copco als auch die Maschinen der Mitbewerber verwaltet.
Der Kunde spart nun 280.000 kWh pro Jahr ein, was 28.000 EUR entspricht. Damit beträgt die Amortisationszeit dieser Investition etwa ein Jahr. Darüber hinaus reduziert der Kunde seine CO2 -Emissionen um 93 Tonnen pro Jahr.