Auszubildende auf Auslandsmission in England

Erasmus+-Projekt. Das Ausland-Austauschprogramm gefördert von der EU und von Atlas Copco.

Am Sonntag, den 10. Oktober 2017 war es endlich soweit, denn da startete endlich unser langersehnter 5-Wöchiger Auslandsaufenthalt bei Atlas Copco UK in Hemel-Hempstead. Denn wie jeder Azubi im 2. Lehrjahr bekamen auch wir die Möglichkeit, am Erasmus+ Projekt teilzunehmen, welches von der EU finanziert wird. „Wir“ sind Lisa Sterzik, Elias Goronczy und Lucas Jüttemeier. (Kaufmännische Azubis im 2. Lehrjahr) Da unsere Berufsschule, das Robert-Schmidt-Berufskolleg, seit vielen Jahren Ausrichter dieses Projektes ist und Atlas Copco ebenfalls seit Jahren mit seinen Auszubildenden an diesem Projekt teilnimmt, haben wir uns schon seit Anfang der Ausbildung auf diese Erfahrung gefreut. Es war nun das zweite Mal, dass die Azubis in einer Atlas Copco-Niederlassung unterkommen durften, was in meinen Augen nochmal ein großer Pluspunkt ist. Unser Apartment, lag nicht weit von der Niederlassung und hatte eine Einkaufsmeile und einen großer Supermarkt in unmittelbarer Nähe, so konnte man mal eben ein paar Lebensmittel einkaufen gehen, ohne lange unterwegs zu sein. 


„Roll up your sleeves and tackle!"

Bei Atlas Copco UK wurden wir an unserem ersten Arbeitstag sehr herzlich empfangen und lernten direkt unsere „Paten“, sowie den Geschäftsführer und noch einige andere Mitarbeiter kennen. Unsere Paten waren sogenannte „Year in Industry“ Studenten, welche schon einen Teil ihres Studiums abgeschlossen haben und nun eine Art bezahltes Praktikum für ein Jahr absolvieren. Nach der kurzen Vorstellung erhielten wir eine Einleitung, einschließlich Sicherheitsunterweisung sowie eine Präsentation über die Niederlassung. Zu unserer Begeisterung erfuhren wir, dass wir die kommenden Tage größtenteils in der Logistik mithelfen dürfen, da die zuständige Logistikkoordinatorin sehr viel zu tun hatte. Das war super für uns, da wir in Deutschland aufgrund des Fremdlagers leider keine Einblicke in die logistischen Prozesse erhalten.

Das Britische Englisch ist ja auf Anhieb nicht ganz leicht zu verstehen, aber nach der ersten Arbeitswoche und unserem ersten Besuch in London, haben wir uns auch mehr und mehr an die Sprache gewöhnt.

Die nächsten Wochen vergingen wie im Flug. Ab der zweiten Woche durfte ich in der Kundenbuchhaltung aushelfen. Die Mitarbeiter bei Atlas Copco UK, waren sehr geduldig und rücksichtsvoll und haben uns super eingearbeitet. Ein weiteres Highlight war, dass es jeden Freitag für alle Mitarbeiter kostenlos frisches englisches Frühstück gab. Nach und nach lernten wir immer mehr Mitarbeiter kennen und eine Sache, die uns ebenfalls extrem gut gefiel, war der englische Humor. Die Arbeitsatmosphäre war sehr entspannt und es gab jeden Tag was zu lachen, weil sich alle gegenseitig gern auf die Schippe genommen haben. 


Das erleichterte uns den Einstieg in das englische Arbeitsleben, denn auch in Uk werden die Atlas Copco-Werte von den Mitarbeitern gelebt.


 


Highlights auch neben dem Job

Am Wochenende haben wir meistens zusammen etwas unternommen. Beispielsweise waren wir am ersten Wochenende freitags zusammen mit einer Arbeitskollegin in einem 4D Kino und samstags den ganzen Tag in London unterwegs. Da wir alle privat schon einmal in London waren, konnten wir uns das Sightseeing sparen und uns voll und ganz auf das Shopping konzentrieren.



Netterweise wurde uns angeboten, dass wir einen Tag zusammen mit unseren Paten in London verbringen und uns eine von Atlas Copco gesponserte Aktivität aussuchen dürfen. Wir haben uns für einen actionreichen „Speed Boat Trip“ auf der Themse entschieden. Anschließend ging es noch zum Italiener. Generell haben wir viel mit den Mitarbeitern und Studenten dort unternommen, zum Beispiel wurden Lisa und Elias von der Logistikkoordinatorin, mit der sie die fünf  Wochen zusammengearbeitet haben, zum Essen bei einem asiatischen All-you-can-eat Buffet mit anschließendem 4D Kinobesuch eingeladen.


Da der Abteilungsleiter der Kundenbuchhaltung ein leidenschaftlicher Kart-Fahrer war, wurde ich von ihm zu einer Kart-Session in der örtlichen Kartbahn eingeladen. Mit den Studenten hatten wir uns nach Feirabend mal zum Indisch Essen und auf ein gemütliches Bier im Pub verabredet. Und zum krönenden Abschluss wurden wir vom Geschäftsführer zum Freundschaftsspiel England-Deutschland im berühmten Wembley-Stadion eingeladen. Für Elias und mich als Fußballbegeisterte war das selbstverständlich ein besonderes Highlight, denn es gibt nirgends eine bessere Atmosphäre als in einem Englischen Fußballstadion. (Außer auf Schalke natürlich)


Fazit zum Auslandsaufenthalt - Unbedingt machen!

Ich denke ich kann für uns drei sprechen, wenn ich sage, dass wir alle unsere Englisch Kenntnisse erheblich verbessern konnten. Es war eine Erfahrung, die wir alle sehr genossen haben. Jedem, der die Möglichkeit bekommt ein Auslandspraktikum, im speziellen bei Atlas Copco UK, zu machen, kann ich dies nur wärmstens empfehlen. Es ist sicherlich eine Herausforderung, seine eigene Komfortzone in diesem Maße zu verlassen, besonders wenn man noch bei den Eltern lebt, aber es lohnt sich definitiv und man wird es nicht bereuen.


Ansprechpartner

Lucas Jüttemeier

Ausbildung Groß- und Aussenhandel

Kompressortechnik Deutschland Schulung