Atlas Copcos Simulatortraining wird global verfügbar

16. April 2012

Mehr und mehr Unternehmen aus dem Bergbausektor entscheiden sich für Atlas Copco Simulatoren zur Optimierung ihrer Ausbildung im Angesicht eines zunehmenden Mangels an qualifizierten Arbeitskräften. BHP Billiton aus Westaustralien ist ein Bergbauunternehmen, das diese Methode erfolgreich zum eigenen Nutzen angewendet hat.

Während der Bergbau sich in einer Periode des starken Wachstum und der Expansion befindet, steht die Branche auch vor einer der größten Herausforderungen der Zukunft - ein großer Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Dafür gibt es viele Gründe, nicht zuletzt die Notwendigkeit, eine große Zahl an Arbeitern für die neuen Bergbauprojekte anzustellen, teilweise aufgrund der hohen Nachfrage nach Metallen und Mineralien, aber auch als Ersatz für den Verlust von erfahrenen Kräften, die in Kürze in den Ruhestand gehen. Allein in Australien müssen einem Bericht zufolge mehr als 150 000 neue Arbeitsplätze bis zum Jahr 2015 besetzt werden. Vor diesem Hintergrund müssen die Arbeiter schneller, besser und kostengünstiger als jemals zuvor ausgebildet werden. Diese Tatsache ist BHP Billiton nicht entgangen und das Unternehmen gehört zu denjenigen, die Bohrgerätesimulatoren von Atlas Copco zusammen mit dem Ausbildungsprogramm Master Driller einsetzen.

“Wir alle haben ein unterschiedliches Erfahrungslevel; einige haben keine Erfahrung mit großen Bohrgeräten. Ich denke, das ist eine gute Einführung in die Technologie, und ich kann sehen, wie die Fähigkeiten der Bohristen zugenommen haben.”

Dan Rolston, Bohr- und Sprengmeister in der Yandi-Mine

Veränderungen in Sicht

Simulator training

BHP Billiton Durchläuft momentan eine Veränderungen bei den Anlagen in den Eisenerzminen. Das Unternehmen ändert seine Philosophie. Bisher wurde vor allem Equipment von Fremdfirmen genutzt, nun werden wieder mehr eigene Geräte angeschafft. Darüber hinaus plant das Unternehmen den Start von zwei neuen Minen – eine in 2012 und eine in 2013, gekoppelt mit einem weitreichenden Programm zur Standardisierung.

An den sechs Minenstandorten gibt es eine Vielzahl von Bohrgeräten, aber in einigen Jahren wird erwartet, dass die gesamte Flotte aus Sprenglochbohrern vom Typ Atlas Copco Pit Viper 271 besteht. Neben der höheren Effizienz dieser Bohranlagen in nur einem Arbeitsgang erreicht die Mine eine Standardisierung in puncto Teile, Verbrauchsgüter und Humankapital. Noch bevor der erste Pit Viper an den Standort versendet wurde, wurden in der Yandi-Mine in Perth bereits Schulungen an einem Simulator und dem Master Driller-Programm durchgeführt. Im Schulungsraum trafen wir Dan Rolston, Bohr- und Sprengmeister in der Yandi-Mine, der trotz vieler Jahre Erfahrung mit Bohrarbeiten den Kurs zusammen mit den Bohrhauern Ben Zeller, David Jack und Bill Thorpe absolvierte. Rolston hat sogar mit einem Pit Viper-Bohrer in der Vergangenheit gearbeitet, allerdings nicht mit dem Atlas Copco Rig Control System (RCS). Er sagte: „Wir alle haben unterschiedliches Erfahrungslevel; einige haben keine Erfahrung mit großen Bohrgeräten. Ich denke, das ist eine gute Einführung in die Technologie, und ich kann sehen, wie die Fähigkeiten der Bohrhauer zugenommen haben.“

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