Das Bohrgerät SmartROC C50 überzeugt durch ausgezeichnete Leistung

13. August 2014

Der SmartROC C50 erhält bei den berühmt-berüchtigten Kalksteinbrüchen von Frankreich Bestnoten in Sachen Leistung, Geschwindigkeit und Kraftstoffeffizienz.

Die eruptiven und zerklüfteten Bedingungen in den Kalksteinbrüchen der Bretagne sind eine große Herausforderung für alle Bohrer. Aber jüngste Tests haben bewiesen, dass es auch unter solch schwierigen Bedingungen möglich ist, die Produktivität zu erhöhen und die laufenden Kosten drastisch zu reduzieren. Das Geheimnis liegt in der Technologie der neuen SmartROC C50 von Atlas Copco. Diese Anlage wurde vor Kurzem über zwei Monate an nicht weniger als sechs verschiedenen Standorten in der Region getestet – und konnte überzeugen.

Die SmartROC C50 wurde von Carriéres de Brandefert, einer Tochtergesellschaft der Gruppe Gagneraud, auf Herz und Nieren geprüft. Carriéres de Brandefert verwendet normalerweise zwei Bohrgeräte für über 50.000 Bohrmeter pro Jahr. Neben diesen Anlagen wurde die SmartROC C50 mit dem Gesteinsbohrhammer COP 2550CR (COPROD) ausgestattet und arbeitete acht Stunden pro Tag an 115-mm-Bohrungen auf 15 m hohen Bänken. Die Anlage erreicht durchschnittlich 150 m/Tag mit einer Nettopenetration von 26 m/h. Sie brauchte durchschnittlich 20 Minuten, um ein Loch zu bohren. Die durchschnittliche Lebensdauer der Secoroc Button-Bits war 1.000 m mit Nachschleifen alle 300 m (mit einer handgeführten Secoroc HG-Schleifmaschine). Noch beeindruckender war jedoch der extrem niedrige durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der Anlage von nur 24 Litern pro Stunde – das ist fast die Hälfte der anderen Maschine.

Zwei Bohranlagen werden durch eine ersetzt

Franck Legout, Direktor für Einkäufe bei Carriéres de Brandefert, sagt, dass seine Firma dem Test der SmartROC C50 aufgrund früherer positiver Erfahrungen mit Geräten von Atlas Copco in Verbindung mit einem guten Aftermarket-Service zustimmte. „Die SmartROC C50 ist ein sehr gutes, solides Bohrgerät mit exzellentem Kraftstoffverbrauch“, kommentiert Legout. „Die hohe Leistung, die vor allem durch das schnelle Stangenwechselsystem und den verbesserten Gesteinsbohrhammer bedingt wird, bedeutet, dass wir in unseren Steinbrüchen nur eine Anlage anstelle von zwei benötigen würden. Darüber hinaus bietet die Maschine eine komfortable Kabine mit guter Sicht und Lärmschutz.“ Bediener Yves Guiffes sollte den Neuankömmling testen und sagt, er brauchte zwei bis drei Wochen, bevor er sich mit der Technologie angefreundet hatte und die Fähigkeiten der Anlage voll nutzen konnte. Nach Abschluss des Tests scherzte Yves: „Ich würde weinen, wenn sie sie mir jetzt wegnähmen. Ich will nicht zur alten Maschine zurück!“ Noch bessere Ergebnisse sind nach der bevorstehenden Veröffentlichung des neuen Gesteinsbohrhammers COP 3060CR zu erwarten.

Tagebau und Gewinnung von Steinen und Erden Bergbau und Gesteinsgewinnung 2014