SpeedCut steigert die Produktivität für Natursteinindustriespezialisten in den USA

14. Januar 2015

Ein Natursteinspezialist in den USA steigerte seine Produktivität um bis zu 40 Prozent, nachdem er für Bohr- und Sprenganwendungen zu Atlas Copco SpeedCut gewechselt ist.

Valders Stone & Marble Inc. in Wisconsin hat vor kurzem beschlossen, die Produktionsmethode von Bohren und Sprengen zum Diamantseilsägen zu wechseln. Als Ergebnis erzielt der Natursteinspezialist eine Steigerung der Produktivität um 40 % bei niedrigeren Kosten. Der Steinbruch liegt in der kleinen Gemeinde Valders und nutzt jetzt eine SpeedCut-Diamantseilsäge in Kombination mit einem SpeedROC D30-Inlochbohrer, der die 89-mm-Bohrungen für das Sägeseil besorgt. Beide Geräte kommen von Atlas Copco.

“Wir schossen 800 Fuß (244 m) bei 450-Loch-Sprengungen. Die Sprengstoff-, Bohr- und Arbeitskosten belaufen sich bei solchen Unterfangen auf Zehntausende Dollar. Die Arbeit ist immer noch etwa gleich, aber wir sparen jetzt an den Sprengstoffen, die etwa ein bis zwei Drittel der Kosten pro Sprengung ausmachten.”

John Schnell, Vice President, Operations bei Valders Stone & Marble

Sägen zum Sparen

Der Wechsel, der den Unterschied machte: Links Johannes Schnell, VP Operations bei Valders Stone & Marble mit Dave Wirtz, Präsident der Eden Stone Company.

Zusätzlich zu den Einsparungen beim Sprengstoff hat der Steinbruch seine Abfälle um bis zu 50 % gesenkt. Schnell erklärt: „Wir haben einen der begehrtesten Kalksteine im Land, aber auch eine Menge Flöze. Das Sägen optimiert unser Potential, da es eine übermäßige Fragmentierung verhindert.“ Der glatte Schnitt entlang der Flächen bedeutet auch, dass die Teams später weniger Fels abnehmen müssen. Um einen Schnitt anzusetzen wird ein 20 m langes, horizontales Loch in die Basis getrieben. Dieses Bohrung wird dann von oben mit einem vertikalen Bohrloch von etwa 6 m Tiefe verbunden. Dann wird das Sägeseil durch diese Löcher geführt, wobei die Rückseite des Blocks vom Felsen getrennt wird. Zu Beginn des Schnitts werden 50 m Kabel durch die Schwungräder der Säge geführt und zu einer Schleife verbunden. Nun werden 2,5 m breite Platten aus dem Block geschnitten, wobei für jede Platte eine horizontale Bohrung an der Unterseite erforderlich ist. Während der Sägeschnitte wird die Spannung über eine Fernbedienung aufrecht erhalten, indem die Maschine auf ihren Gleisen nach hinter gefahren wird. Wenn die Säge das Ende der Spur erreicht nimmt der Bediener 10 m Seil aus der Schleife. SpeedCut erreicht so 11-18 m2 pro Stunde und schneidet 92 m2 in fünf Stunden. Der Steinbruch Valders ist im Besitz der Eden Stone Company. Edens Peter Roehrig, Vice President Sales, sagt, der Stein aus der Mine Valders ist dichter dolomitischer Kalkstein vom ASTM Typ III; der geschnittene Fels wiegt 167 Pfund (73 kg) pro Kubikfuß. Valders Kalkstein ist für den Einsatz in Gebäuden und Denkmälern aufgrund seiner hohen Witterungsbeständigkeit weltweit gefragt. Die Druckfestigkeit beträgt in der Regel um 240 MPa (35.000 psi), das ist bis zu10 Mal stärker als Beton. Der Primärmarkt für Valders Stein ist der Mittlere Westen der USA. Der Steinbruch erhielt aber auch Aufträge für Architekturprojekte in Japan und Paraguay.

“Insgesamt ist die Arbeit viel einfacher als zuvor, und natürlich ergibt das Sägen keinen Staub, da wir Wasser in den Schnitt im Stein fließen lassen.”

Chad Marchant , Bediener bei der Eden Stone Company

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