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Spülen von LNG-Tanks auf der Insel Jeju trotz vier Taifunen schneller als geplant

6. Januar 2020

Bevor das neue Flüssigerdgasterminal auf der abgelegenen koreanischen Insel Jeju in Betrieb genommen werden konnte, mussten die neu gebauten LNG-Tanks vollständig mit Stickstoffgas gespült und getrocknet werden. Normalerweise ist dies eine relativ einfache Angelegenheit. Die knappe Frist für den Abschluss des Projekts bedeutete jedoch, dass die Arbeiten inmitten der koreanischen Taifunsaison abgeschlossen werden mussten!

Natürlich hätte die Tatsache, dass man auf Lieferungen konventionellen Flüssigstickstoffs angewiesen war, ein ernsthaftes Sicherheitsproblem dargestellt und gleichzeitig das gesamte Projekt verzögern können. Deshalb hat man uns gebeten, eine sichere und zuverlässige Lösung für die Stickstofferzeugung vor Ort zu finden. Dies war eine weitere Gelegenheit für uns, das Ruder in die Hand zu nehmen.

Auch in unruhigen Gewässern den Herausforderungen gewachsen

Die Insel Jeju ist der südlichste Punkt Südkoreas, ca. 100 km vom Festland entfernt, und in den Sommermonaten ein beliebtes Touristenziel. Um der wachsenden Anzahl Ferienanlagen und den zugehörigen Services gerecht zu werden, wurde ein neues LNG-Terminal mit 2 Tanks mit je 45.000 m3 gebaut, die mit erhitztem Stickstoffgas gespült und getrocknet werden mussten. Damit Sie sich das besser vorstellen können: Sie könnten Ihre Dusche über 20 Jahre laufen lassen und würden immer noch nicht die 90 Millionen Liter Gesamtkapazität der Tanks füllen. Wir hatten für das Ganze weniger als zwei Monate Zeit!

Knappe Frist für den Projektabschluss

Um das Projekt rechtzeitig fertigzustellen, mussten wir inmitten der Taifunsaison, von der bekanntermaßen die Koreastraße heimgesucht wird, arbeiten. Daher war die Stickstofferzeugung vor Ort die einzige gangbare Lösung. Aber wie es nun einmal so ist, waren die Taifune nicht das einzige, was der Einhaltung der knappen Frist im Wege stand!

Dies war das erste Mal, dass NGM-Stickstoffmembrangeneratoren für ein öffentliches Bauvorhaben in Korea verwendet wurden. Daher musste die gesamte Ausrüstung registriert, zertifiziert und mit einer vollständigen technischen Dokumentation (auf Koreanisch!) versehen werden, bevor die Arbeiten überhaupt beginnen konnten.

Hyein Kang , Sales Engineer

Mehr als nur heiße Luft

Um die erforderlichen Volumenströme zu erreichen, haben wir zwei separate Einheiten zur Stickstofferzeugung empfohlen, die jeweils einen Stickstoffmembrangenerator NGM 1100 enthielten, der mit zwei ölfrei verdichtenden Hochdruck-Kompressoren PNS 1250 betrieben wurde.

Das gewünschte Ergebnis rechtzeitig zu erreichen, bedeutete jedoch auch, dass ein sehr niedriger Taupunkt erreicht werden musste. Und so musste das gesamte System an zwei Adsorptionstrockner und eine Wärmetauschereinheit angeschlossen werden, um den Stickstoff auf 70 °C zu erwärmen, bevor er in die Tanks gespült werden konnte. Die gesamte Einrichtung wurde rund um die Uhr von einem eigens dafür zusammengestellten Team aus Bedienern von Atlas Copco Rental überwacht.

Dies war das erste Projekt seiner Art in Korea. Eine Tochtergesellschaft des Kunden war bereits an einem ähnlichen Projekt in Panama beteiligt, bei dem unsere hochmodernen Stickstoffmembrangeneratoren zum Einsatz gekommen waren. Unsere damalige Leistung gepaart mit einer überlegenen Ausstattung waren wichtige Faktoren, um den Zuschlag für das Projekt des Flüssigerdgasterminals auf Jeju zu erhalten.

Woolee Yon , Marketing Specialist bei Atlas Copco Rental (Korea)

Vier Taifune, trotzdem schneller als geplant

Das Team vor Ort hat nicht nur die knappe Frist für den Projektabschluss eingehalten, sondern konnte die Arbeiten sogar etwas schneller als geplant abschließen! Und angesichts der Tatsache, dass die Insel im Laufe des Projekts nicht nur von einem, sondern vier Taifunen heimgesucht wurde, wäre dies mit Lieferungen flüssigen Stickstoffs vom Festland aus niemals möglich gewesen. Der Kunde war mit unserer Leistung so zufrieden, dass bereits ein neues LNG-Projekt auf dem koreanischen Festland in Aussicht steht.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

  • Olivia Gambin – Communications Manager der Atlas Copco Specialty Rental Division

Wir bei Atlas Copco wandeln seit 1873 Industrieinnovationen in entscheidende Geschäftsvorteile um. Da wir unseren Kunden zuhören und deren Anforderungen kennen, können wir Werte schaffen und zukunftsorientierte Produkte entwickeln.

Großartige Ideen stärken die nachhaltige Entwicklung. Wir bei Atlas Copco Specialty Rental schließen uns mit unseren Kunden zusammen, um hochmoderne temporäre Druckluft-, Strömungs-, Dampf- und Stickstofflösungen zu schaffen. Unsere sachkundigen Experten verfügen über umfassende Anwendungs- und Gerätekenntnisse. Wir verstehen die Anforderungen unserer Kunden und können eine Komplettlösung für alle Branchen liefern, ganz gleich, ob es sich um Notfälle oder geplante Projekte handelt. Wir fungieren als Abteilung des Geschäftsbereichs „Power Technique“, mit Hauptsitz in Boom, Belgien, und bieten weltweit spezielle Vermietungslösungen unter mehreren Marken an.