Brauerei Püls trocknet Etiketten mit warmer Kompresorenabluft

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Brauerei trocknet Etiketten mit warmer Kompressoren-Abluft

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Anwenderbericht Püls Brauerei

Die Vorteile auf einen Blick


Brauerei trocknet Etiketten mit warmer Kompressoren-Abluft

Püls Brauerei. Damit Wassertropfen nicht als Materialfehler detektiert werden, werden die Flaschen vor der optischen Prüfung mit Luft trockengeblasen

Damit Wassertropfen nicht als Materialfehler detektiert werden, werden die Flaschen vor der optischen Prüfung mit Luft trockengeblasen

Die Brauerei Püls-Bräu in Weismain bleibt mit neuen Produktlinien, der Entwicklung von Erfrischungsgetränken und kundenfreundlichen Gebinden am Puls der Zeit.


Innovativ zeigt sich das Unternehmen auch bei der Ausstattung seiner Produktion: Hier setzt man auf energieeffiziente Technologien. Sichtbar wird das etwa bei der Neuauslegung der Druckluftversorgung.


Vor Jahren begann Püls mit der Umrüstung von Kolbenkompressoren auf ölfrei verdichtende ZT-Drehzahnkompressoren von Atlas Copco.

Nach dem ersten erfolgreichen Versuch mit einem ZT 30 vor fast 20 Jahren, kommen seither nur noch ZTs ins Haus: vor etwa 10 Jahren ein ZT 37 VSD sowie nun, vor wenigen Monaten, noch ein ZT 55 VSD.


Die beiden VSD-Maschinen haben eine energiesparende Drehzahlregelung (VSD = Variable Speed Drive).

Die Drehzahnkompressoren laufen vergleichsweise leise, so dass sie in fast allen Arbeitsumgebungen problemlos installiert werden können, ohne zu einer Lärmbelastung zu werden.


Wie alle Kompressoren der Z-Reihe bei Atlas Copco stellen auch die ZTs zu 100 % ölfreie Luft nach ISO 8573-1 Klasse 0 (2010) bereit.


„Auch wenn wir die Luft nur als Steuerluft für Ventile – vor allem im Füller und in der CIP-Anlage – sowie zum Abblasen nutzen, muss sie absolut ölfrei sein“, sagt Hans Püls. „Sie kommt zwar nicht direkt mit unseren Produkten in Kontakt, wir wollen aber jegliches Kontaminationsrisiko ausschließen.


ZT 55 VSD stellt die Druckluftversorgung allein sicher

Püls Brauerei Lagerhalle mit Atlas Copco Kompressoren

Püls Brauerei Lagerhalle mit Atlas Copco Kompressoren

Die Kompressoren stehen in der großen Lagerhalle, in der die Bier- und Softdrinkflaschen nach der Befüllung auf ihre Abholung warten, auf einem Podest. Durch die Drehzahlregelung der beiden neueren ZTs erzeugt die Station jeweils nur so viel Luft, wie gerade benötigt wird.


„Den ZT 55 VSD haben wir zusammen mit einem neuen Palettierer installiert, der mehr Luft benötigte“, sagt Brauerei-Inhaber Hans Püls. „Das harmonierte dann besser mit dem größeren Kompressor.“ Der ZT 55 VSD stelle nun die Luftversorgung für die Produktion tagsüber allein sicher.


Ein großer Verbraucher ist die Abfüll- und Verpackungslinie. „Wenn die alten PET-Flaschen aus der Reinigung kommen, werden sie vor dem Befüllen durch ein Inspektionssystem geschickt, das Fehler oder Verunreinigungen erkennt“, erklärt Püls. „Damit Wassertropfen nicht als Materialfehler detektiert werden, werden die Flaschen vor der optischen Prüfung mit Luft trockengeblasen.“ Auch um fehlerhafte Flaschen mit schnellen Luftstößen vom Band zu blasen, um „geduschte“ Flaschen vor dem Etikettieren zu trocknen sowie für die Sortierung der Flaschen in Kästen wird Druckluft benötigt.


Das senkt den Energiebedarf:


Warme Abluft trocknet die Etiketten

hier kommt eine Bildunterschrift rein mit  der Firma /Produkt/Keywords

Eine wichtige Aufgabe erfüllen die luftgekühlten ZTs in der Lagerhalle: Ihre warme Abluft trocknet die Etiketten auf den Flaschen, die nach Abfüllung, Etikettierung und Sortierung in der Halle ankommen. „Das in Flaschen abgefüllte Bier bringt Feuchtigkeit und Kälte herein“, erklärt Hans Püls. „Früher haben wir die Halle geheizt, damit die frisch aufgebrachten Etiketten auf den Flaschen trocknen, jetzt nutzen wir hierfür die Abluft der Kompressoren.“


Seit der ZT 55 VSD angeschafft wurde, ist auch die Energieeffizienz der Station noch etwas weiter gestiegen: Die Konstellation ZT 55 VSD und ZT 37 VSD arbeitet um etwa 3 % effizienter als die zuletzt aktive Kombination aus ZT 30 und ZT 37 VSD.


„Vorher haben wir mit 183 Megawattstunden kalkuliert, heute sind es unter gleichen Bedingungen 178 Megawattstunden im Jahr“, sagt Püls. Insbesondere die Leerlaufzeiten seien von 53 MWh auf 36 MWh gesunken. Zusammen mit der eingesparten Heizenergie in der Lagerhalle ist die Brauerei hinsichtlich ihrer Energieeffizienz nun bestens aufgestellt. „Durch die Drehzahlregelung und die Wärmerückgewinnung verwenden wir die Energie zu fast 100 Prozent“, freut sich der Brauereiinhaber.


Vorteile der ölfreie verdichtenden Schraubenkompressoren


Seit der ölfreie Kompressor ZT 55 VSD angeschafft wurde, ist auch die Energieeffizienz der Station noch etwas weiter gestiegen: Die Konstellation ZT 55 VSD und ZT 37 VSD arbeitet um etwa 3 % effizienter als die zuletzt aktive Kombination aus ZT 30 und ZT 37 VSD.

Seit der ölfreie Kompressor ZT 55 VSD angeschafft wurde, ist auch die Energieeffizienz der Station noch etwas weiter gestiegen: Die Konstellation ZT 55 VSD und ZT 37 VSD arbeitet um etwa 3 % effizienter als die zuletzt aktive Kombination aus ZT 30 und ZT 37 VSD.

wer ist auf dem Bild zu sehen

“ „Auch wenn wir die Luft nur als Steuerluft für Ventile sowie zum Abblasen nutzen, muss sie absolut ölfrei sein. Sie kommt zwar nicht direkt mit unseren Produkten in Kontakt, aber mit den ZT-Kompressoren von Atlas Copco schließen wir jegliches Kontaminationsrisiko aus.“ ”

Hans Püls , Inhaber und Geschäftsführer

Download Pressemitteilung Püls Brauerei

  • K1855_Atlas_Copco_Kompressoren_bei_Brauerei_Puels_Okt_2018 773.9 kB, PDF

Download Anwenderbericht Püls Brauerei

  • Aus_der_Praxis_Puels 256.1 kB, PDF

Weitere Anwenderberichte und unsere Druckluftkommentare zum Download

  • Aus_der_Praxis_Bitburger 270.2 kB, PDF
  • Druckluftkommentare_2_2018_Screen_verlinkt 11.6 MB, PDF

Ansprechpartner Ulrich Ostermann

Ansprechpartner ölfreie Druckluft