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Nøsted Kjetting a.s. ist einer der führenden Hersteller von Stahlketten in Skandinavien. Das Unternehmen hat vor kurzem sein altes System zur Stickstofferzeugung gegen einen Stickstoffgenerator von Atlas Copco ausgetauscht.

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Stickstoff bei der Wärmebehandlung von Metallen

2007 brachte Atlas Copco die erste Generation von Stickstoffgeneratoren auf den Markt. Die PSA-Stickstoffgeneratoren bieten optimale Stickstoffversorgung und optimieren die Produktionsabläufe.
Stickstoffgeneratoren von Atlas Copco bieten die perfekte Lösung: flexible Vor-Ort-Stickstofferzeugung zu geringen Kosten.

Eine der vielen Anwendungen, für die Stickstoff unerlässlich ist, ist die Metallbehandlung. Nøsted Kjetting ist einer der führenden Hersteller von Stahlketten in Skandinavien. Die hohe Qualität der TRYGG-Produktreihe wird in Europa, Nordamerika und Australien geschätzt. Das Unternehmen hat sein altes System zur Stickstofferzeugung gegen einen Stickstoffgenerator von Atlas Copco ausgetauscht.

TRYGG

Bereits 1939 bemerkte Alf Nøsted die steigende Anzahl von Fahrzeugen auf norwegischen Straßen. Er erkannte, dass der stärkere Fahrzeugverkehr im Winter einen höheren Bedarf für Schneeketten schaffen würde, und gründete die Norsk Kjettingfabrikk ALS (Norwegische Kettenfabrik) in Mandal.

Seit mehr als 65 Jahren vertreibt das Unternehmen den Markennamen TRYGG (zu Deutsch etwa „SICHER“). 1946 änderte das Unternehmen seinen Namen in Nøsted Kjetting AS. Nøsted Kjetting ist einer der führenden Kettenhersteller Europas, und mit Niederlassungen in Litauen, Schweden, Norwegen und Montreal ist die Nøsted-Gruppe heute eine starke Organisation mit mehreren Produktionsstandorten, von denen jedes Jahr rund 10.000 Tonnen Metall verarbeitet werden.

Für jeden Bedarf

Auch wenn die Transportbranche eine der größten Kundengruppen ausmacht, sind es nicht nur Fahrzeuge, die Ketten benötigen. Weitere Großverbraucher sind z. B. die Forstwirtschaft und Verarbeitungsindustrie mit ihren Traktoren und Baumaschinen. Bei Produktionsmaschinen werden Ketten eingesetzt, um das Gummi zu schützen. Ketten sind ebenfalls eine wichtige Ressource für den Betrieb von Bohrplattformen in der Nordsee oder das Verzurren von Ladung auf Fangschiffen.

Die verzinkten Ketten, die in der Fischereiindustrie eingesetzt werden, müssen mit einem besonders hohen Anteil von Zink behandelt werden, um die Bildung von Rost zu verhindern. Der Stahl, der verzinkt wird, muss zuerst sandgestrahlt werden. Diese Vorgaben für optimierte Galvanisierung wurden von Nøsted Kjetting festgelegt. Die Ketten müssen ebenfalls bei 950 °C wärmebehandelt werden – ein Prozess, der bis zu fünf Stunden dauert.
Diese Härteverfahren erfolgen unter kontinuierlicher Überwachung. Bei der Produktion von Ketten ist weiterhin ein gewisses Maß an manueller Arbeit erforderlich. Dieser Teil des Prozesses erfolgt hauptsächlich in der litauischen Fabrik, die tatsächliche Wärmebehandlung findet jedoch in Mandal statt. Dort sind 90 Mitarbeiter beschäftigt, von denen die meisten Fachkräfte in den Bereichen Hydraulik und Pneumatik sind.

Druckluft von Atlas Copco

Die Fabrik setzt seit mehreren Jahren Atlas Copco-Kompressoren ein und ist äußerst zufrieden mit der Stabilität und Qualität der Druckluftversorgung.

Ebenso zufrieden ist das Unternehmen mit den positiven Kommentaren sowohl vom örtlichen Händler SWT Sørmaskin AS als auch von Odd-Sverre Johansen, District Manager bei Atlas Copco Kompressorteknikk (ACK).

Stickstoff in der Kettenherstellung bei Nøsted Kjetting

Nøsted nutzt Stickstoff als Bestandteil der Atmosphäre im Härteofen – zusammen mit Propan und Methanol. Diese Zusammensetzung erzeugt ein Kohlenstoffpotenzial in der Ofenatmosphäre, das dazu führt, dass der Stahl den Kohlenstoff durch Diffusion aufnimmt. Auf diese Weise wird einsatzgehärteter Stahl produziert. Stickstoff wird ebenfalls als Sicherheitsgas eingesetzt, und zwar, um explosive Gase aus dem Ofen zu entfernen, falls erforderlich.
NG-Anwenderbericht:
Das alte Stickstoffsystem des Unternehmens war mit einem separaten Kompressor verbunden. Als dieser Kompressor ersetzt werden musste, kontaktierte Sørmaskin Gunnar Nordheim von Atlas Copco, um über einen neuen Kompressor zu sprechen. Nur eine Woche vorher hatte Atlas Copco als Teil seiner Produktpalette die erste Generation von Stickstoffgeneratoren herausgebracht. Da dies zu seinem Verantwortungsbereich gehörte, ergriff Gunnar die Gelegenheit, das Gespräch auf die Stickstoffgeneratoren zu bringen. Beide einigten sich schnell darauf, Nøsted Kjetting die neue Lösung vorzuschlagen. Wie sich herausstellte, konnte Atlas Copco einfach einen Stickstoffgenerator an das vorhandene Kompressorsystem anschließen und den Stickstoffbedarf des Unternehmens so problemlos erfüllen – ein neuer Kompressor war somit nicht länger erforderlich.

„Wir verwenden mindestens 99,5 % reinen Stickstoff, 7,5 m3/h, und das 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr – wir sind also voll und ganz auf eine stabile Produktion von Stickstoff angewiesen“, erklärt Wirtschaftsingenieur Per Ivar Torland von Nøsted Kjetting, „und genau das erhalten wir jetzt!“
Die Reaktionen auf das neue System sind sehr positiv. „Es gibt keine Probleme, unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen“, fügt Torland hinzu. „Wir merken kaum, dass es da ist.
Das System lässt sich einfach reinigen, wir sparen Platz und haben uns nicht zuletzt die Kosten eines neuen Kompressors erspart. Gleichzeitig ist es sehr bequem für uns als Kunden, dass wir nur noch einen Lieferanten haben, den wir alle bereits kennen und der äußerst zuverlässig ist.“

Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz (SGU) haben hohe Priorität

SGU hat für Nøsted Kjetting höchste Priorität. Das Unternehmen kümmert sich nicht nur um seine Mitarbeiter, sondern fühlt sich ebenfalls verantwortlich für die Umwelt. Das Unternehmen betreibt einen komplett geschlossenen Produktionsprozess, d. h. es werden keine Emissionen ins Wasser oder in die Luft abgegeben. Produktionsabfälle werden recycelt und an eine Motorblock-Gießerei verkauft.
Das Unternehmen ist eines der fünf größten privat geführten Industrieunternehmen in Mandal, und hinsichtlich der Einwohneranzahl ist Mandal nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel, sondern auch eine wichtige Industriestadt. Nøsted Kjetting A.S. steht für Kontinuität – nicht nur in der Produktion, sondern auch als Arbeitgeber.
Das Unternehmen war schon immer stolz auf seine Unabhängigkeit – und wird es auch noch lange bleiben…