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Stickstofferzeugung in der Kaffeeindustrie

Für viele von uns gilt: Ein guter Morgen steht und fällt mit einem Kaffee. Kaffeemangel wäre wohl der häufigste Grund für mangelnde Leistungsfähigkeit und getrübte Stimmung … zumindest seit einigen Jahrhunderten! Noch im 10. Jahrhundert kannte niemand in der westlichen Welt die Zauberbohne, die ursprünglich aus Äthiopien stammt, von wo sie sich seit dem 10. Jahrhundert schnell über die arabische Halbinsel verbreitete. Schließlich fand sie ihren Weg nach Europa und Mitte des 17. Jahrhunderts nach Amerika. Dort gewannen Bohnen und Getränk schlagartig an Beliebtheit, und heute gilt Kaffee (nach Rohöl) als die zweitwichtigste Ware der Welt.

Ein Großteil der Kaffeeindustrie befasst sich mit dem Rösten besagter Bohnen, denn erst dadurch treten Geschmack, Farbe und Aroma wirklich zutage. Nachdem man im 13. Jahrhundert mit dem industriellen Rösten begann, stellte man schnell fest, dass Kaffeebohnen mit zunehmender Zeit an der Luft immer schaler wurden und ihr Aroma verloren. Ein weiterer Nachteil der Frischluft-Aufbewahrung war die geringere Haltbarkeit, denn der Sauerstoff in der Luft greift die Kaffeebohnen praktisch direkt nach der Röstung an. Doch mit einem Verfahren namens „Stickstoffbegasung“ kann die Haltbarkeit verlängert werden, und es wird sichergestellt, dass die Kaffeebohnen und das daraus gemahlene Kaffeepulver frisch und aromatisch bleiben.

 

Wir finden für Sie heraus, ob sich eine eigene Stickstoffversorgung für Sie lohnt
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Wie wird gasförmiger Stickstoff in der Kaffeeindustrie verwendet?

Kaffeeverpackung

Moderne Kaffeeverpackungsprozesse umfassen immer das Spülen der Packung mit Stickstoff. Dabei wird gasförmiger Stickstoff in die Kaffeepackung geleitet, der den Sauerstoff und die Feuchtigkeit darin verdrängt. Stickstoff ist das beste Gas für dieses Verfahren, weil es inert ist. Es reagiert also nicht mit den Ölen im Kaffee. Sauerstoff eignet sich hingegen weniger, da Kaffeeöle mit der Zeit oxidieren können.  

Die Stickstoffbegasung bietet zwei Vorteile. Erstens: Wenn wir als Verbraucher die Kaffeepackung kaufen und sie Tage, Wochen oder gar Monate nach dem Verpackungsprozess öffnen, schmeckt der Kaffee immer noch so frisch wie am Tag der Verpackung. Zweitens: Die Stickstoffbegasung gewährleistet, dass die Kaffeebohnen und das Kaffeepulver ihr starkes Aroma beibehalten ­– wer möchte schon schwachen Kaffee?

Kaffee-Pads

Das Stickstoff-Spülverfahren wird nicht nur bei Kaffee in Tüten angewendet, sondern auch bei Espresso- und Kaffee-Pads. Die Stickstoffbegasung gewährleistet die Frische des Kaffeepulvers in den kleinen Aluminiumkapseln, die Sie jeden Morgen in Ihre Maschine einlegen. Kaffee in Pads ist außerdem länger haltbar als Tütenkaffee, weil sie einzeln versiegelt werden und maximal 3 % Sauerstoff enthalten.

 

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Kaffeelagerung

Wussten Sie, dass Kaffeebohnen, die nach dem Rösten nicht sofort verpackt werden, bis zu einem Monat in Silos gelagert werden können? Während der Lagerung werden die Kaffeebohnen mit einer Schicht Stickstoff „umhüllt“, um ihre Qualität zu gewährleisten. Außerdem wird das Silo regelmäßig mit Stickstoff gespült, sodass der Sauerstoffgehalt konstant unter 3 % bleibt.

Nitro-Kaffee

Bei diesem neuen Trend aus den USA wird Stickstoff in leicht abweichender Form eingesetzt. Einige bekannte Café-Ketten nennen dieses Getränk auch „Nitro Cold Brew“. Hier ist der Name Programm: Dabei wird Stickstoff (manchmal auch CO2 und Stickstoff) unter Druck in ein Fass mit heißem Kaffee zugeführt. Anschließend wird der Kaffee heruntergekühlt und vom Hahn gezapft. Dieses Getränk schmeckt etwas weicher und ist nicht ganz so bitter – außerdem schäumt es, ähnlich wie Fassbier

Stickstofferzeugung vor Ort

Für Unternehmen, die Kaffee produzieren und verpacken, ist eine Lösung für die Vor-Ort-Erzeugung von Stickstoff unerlässlich, wenn die Abhängigkeit von angemieteten Stickstofftanks und Lieferanten vermieden werden soll. Durch eine eigene Stickstofferzeugung ist eine zuverlässige Gasversorgung kontinuierlich gewährleistet, ohne sich dabei mit den gängigen Sicherheitsproblemen auseinandersetzen zu müssen, die andernfalls mit dem Rückgriff auf große Stickstofftanks einhergehen würden. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.atlascopco.com/de-de/compressors/stickstoff-vor-ort!

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