Wie Stickstoff in der Kunststoffindustrie eingesetzt wird - Atlas Copco Deutschland
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Stickstoff zur Fertigung und Verarbeitung von Kunststoffen

Kunststoffe begegnen Ihnen überall, vom Plastik-Anspitzer auf Ihrem Schreibtisch über den Lichtschalter an der Tür bis hin zur Frischhalte-Dose, in der sich Ihr Mittagssnack befindet.
In Anbetracht der Allgegenwärtigkeit von Kunststoff in unserem Alltag überrascht es Sie vermutlich nicht, dass die Kunststofffertigung und -verarbeitung weltweit ein wichtiger Wirtschaftszweig ist.

Vielleicht überrascht es Sie dennoch, dass Stickstoff eines der wesentlichen Elemente ist, die die Herstellung hochwertiger Kunststoffe ermöglicht und während des Produktionsprozesses wichtige Aufgaben übernimmt.

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Anwendungsgebiete für Stickstoff bei der Kunststofffertigung

Das Gas erfreut sich großer Beliebtheit in der Branche, denn es ist inert und trocken. Damit eignet es sich ideal, um die Integrität der Produkte und Prozesse zu schützen. In der Kunststofffertigung trägt Stickstoff zur Beständigkeit und Festigkeit des Polymers bei und hilft, Verfärbungen oder Oxidationsvorgänge zu verhindern. Folgende Kunststoff-Verfahren benötigen Stickstoff:

Spritzguss.

Was möchten Sie auf keinen Fall, wenn Sie Kunststoff erzeugen und gießen? Kontakt mit Sauerstoff, der die bereits genannte Verfärbung und Oxidation verursacht. Stickstoff verdrängt allen vorhandenen Sauerstoff aus der Gussform.

Innendruck-Spritzguss (FIT).

Der grundlegende Prozess ähnelt natürlich dem Spritzguss, doch der Stickstoff als Inertgas hat hier eine ganz besondere Aufgabe. Zuerst wird die Form mit dem Polymer teilgefüllt. Damit sich das Material beim Trocknen nicht wieder zusammenzieht, wird direkt im Anschluss Gas in die Form injiziert, dass die Kunststoff-Schmelze an die Formwände drückt und nach dem Austrocknen entweicht. So wird sichergestellt, dass keine Einfallstellen entstehen und die Stabilität der Gussteile wird entscheidend verbessert.

Kunststoffextrusion.

Mit diesem Verfahren werden Kunststoffrohre und -schläuche und sogar Dichtungsbänder produziert. Dazu wird der Kunststoff als Granulat oder Pulver eingeschmolzen und durch eine Pressform geschoben. Ähnlich wie Keks- oder Nudelteig entsteht dann ein langes Stück Kunststoff mit einem ganz bestimmten Profil. Wie bei anderen Kunststoff-Anwendungen stellt Stickstoff hier sicher, dass sich kein Sauerstoff an der Form befindet. So wird verhindert, dass sich Rückstände an der Form ablagern oder dass die Geräte und Produkte beschädigt werden, zum Beispiel durch Luftblasen und Abrisse.

Überlagerung (Inertisierung).

Bevor der Kunststoff in die Form kommt, landet der aufgeschmolzene Kunststoff in einem Tank. Dieser wird vorher mit gasförmigem Stickstoff überlagert, praktisch eine temporäre „Auskleidung“. So wird gewährleistet, dass das Polymer nicht mit Sauerstoff in Kontakt kommen kann. Möchten Sie mehr über die verschiedenen Anforderungen bezüglich Stickstoff-Reinheitsklassen erfahren und herausfinden, wie hoch Ihr Einsparpotenzial mit der Eigenproduktion wäre? Unsere Experten beraten Sie auch gern speziell zu Anwendungen in der Kunststoffindustrie. Kontaktformular

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