Der ZB VSD verbessert die Effizienz in einem Klärwerk um 40 %

Das Abwasser aus dem Chempark in Leverkusen und den in der Nähe angesiedelten Wohngebieten ist biologisch abbaubar – benötigt aber eine konstante Druckluftzufuhr. Dieser Prozess wird durch Currenta betrieben. Die Belüftung des offenen Beckens übernehmen seit 2007 Zentrifugalkompressoren von Atlas Copco, die die herkömmlichen Oberflächenbelüfter ersetzt haben.

Die drehzahlgeregelten Zentrifugalgebläse arbeiten rund um die Uhr

Norbert Meier-Külschbach ist für den Betrieb der Anlage verantwortlich und erklärt:

„Ohne Sauerstoff sind Bakterien nur ein paar Stunden aktiv. Deshalb ist eine kontinuierliche Versorgung entscheidend.“

Daher schloss Currenta einen Wartungsvertrag für fünf Jahre mit Atlas Copco ab und installierte das Fernwartungssystem Air-Connect. Alle Störungen in der Anlage werden direkt an die Zentrale bei Atlas Copco gemeldet. Dort kann man entweder extern auf die Steuerung zugreifen oder bei Bedarf einen Techniker zur Anlage schicken.

Effizienzsteigerung von 40 % - und längere Lebensdauer

Kompressorraum bei Currenta

Effizienzsteigerung von 40 % – und längere Lebensdauer
Vier ZB-Maschinen wurden installiert, von denen zwei oder drei rund um die Uhr arbeiten, abhängig vom Grad der Verunreinigung des Abwassers, und die vierte dient als Sicherheitsreserve. „Die Anlage läuft 365 Tage im Jahr im 24-Stunden-Betrieb.“

Bei allen Turbogebläsen handelt es sich um einstufige, ölfreie, drehzahlgeregelte Maschinen
vom Typ ZB 160 VSD, die dank einer übergeordneten Steuerung ES 130T für eine
optimale Energieeffizienz ausgelegt sind. Dies ist eine separate Steuerung, die auch nachträglich
in bereits bestehende Installationen eingebaut werden kann. Die Motoren verfügen über ein
kontaktloses elektromagnetisches Lagersystem, das den Wartungsaufwand minimiert.

Das Laufrad ist auf der Motorwelle selbst montiert; dadurch kann ein Getriebe vollständig entfallen. Dies ermöglicht eine herausragende Effizienz, und es wird kein zusätzlicher Schmierstoff benötigt, so dass kein Öl in das Gebläse gelangen kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Drehkolbengebläsen kann diese neue Antriebsart Energieeinsparungen von 30 – 40 % erzielen, die in Einzelfällen noch wesentlich höher ausfallen können.

Laut Meier-Külschbach benötigt Currenta auch die Turbinentechnologie, weil
herkömmliche Drehkolbengebläse nur 1 bar Überdruck bereitstellen können. In der
Abwasseraufbereitungsanlage erfordern die Wassertiefe und die Spezialmembrane
des Rohrsystems am Grund des Beckens einen deutlich höheren Druck.

“Das kompakte Design der Maschinen war auch wichtig für uns, vor allem in Anbetracht der Aufbausituation in Uerdingen, wo die neuen Kompressoren eingesetzt werden, und wir wollten einen Anbieter, der die Anlagen für beide Standorte liefern konnte.”

Norbert Meier-Külschbach , verantwortlich für den Betrieb der Abwasseraufbereitungsanlage Leverkusen Chempark

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